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Open-Source muss Unternehmen ähnlicher werden

Wer sich vom Heartbleed-Schock schon etwas erholt hat, sollte sich den Artikel von Patrick Beuth durchlesen und noch mal nach denken, welches Open-Source-Projekt man wann das letzte mal unterstützt hat und welche freie Software man so einsetzt.

OpenSSL: Die unbequeme Wahrheit über Open Source

Damit Open Source sein Heilsversprechen halten kann, müssen zumindest die großen Open-Source-Projekte professionalisiert werden. Sie müssen Unternehmen ähnlicher werden – mit einer hinreichend großen Zahl an Vollzeit-Entwicklern, Managern und einer stabilen finanziellen Basis. Entweder sind die Nutzer bereit, dafür regelmäßig Geld zu spenden – oder sie müssen zugeben, dass es ohne die Hilfe von Unternehmen oder staatlichen Stellen eben nicht geht.
ZEIT ONLINE | Patrick Beuth

Ich selbst nutze Flattr um einige Software-Projekte regelmäßig zu unterstützen.

Amazon Fire TV

Amazon stellte heute ein Konkurrenz-Produkt zum Apple TV* oder dem Chromecast* vor. Amazon Fire TV* soll die kleine Box heißen und laut den Angaben aus Caschys Blog folgende Spezifikationen besitzen.

Caschy für Caschys Blog:

Amazon setzt hierbei auf einen Quad-Core-Prozessor, 2 GB RAM und eine dedizierte Grafikeinheit, um ausreichend Performance zu gewährleisten. Ferner ist WiFi mit MiMo-Technologie “für schnelle Downloads” verbaut, 1080p, Dolby Digital Surround-out via HDMI oder optisch.

Klingt sehr vielversprechend, da auch ein Gamepad angeschlossen werden kann und man damit auch eine Spielkonsole1 haben wird.
Sollte Apple in den nächsten Woche nicht einen neuen AppleTV vorstellen, könnte ich mir vorstellen auf so ein Fire TV zu wechseln.


  1. Dank Emulatoren könnten N64 und SNES wieder auf den Fermseher kommen. \o/ 

  2. * Amazon-Affiliate-Link

Weitere Schriften in iOS installieren

Seit einiger Zeit nutze ich die App Pythonista (5,99 Euro im App Store) und lernen durch die App mehr und mehr Programmierung in Python.
Gestern hat der Entwickler Ole Zorn ein Pythonista-Script publisht, mit dem man weitere Schriftarten in iOS installieren kann.

FontInstaller.py on Github

Einzige Vorraussetzung für die Installation ist die App selbst und die Schriftart muss in .ttf auf einem Server vorliegen.

Ole beschreibt das Vorgehen des Scripts wie folgt.

The script creates a configuration profile (basically just an xml file) with the font data, and lets Safari download it by starting a local HTTP server.
Ole Zorn:

Hier noch mal der Sourcecode zum Script.

PS: Weitere Scripte von mir findet ihr hier

PNG, GIF, or JPEG?

Wer kreativ im Web ist, sollte wissen, das Bildoptimierung für die Ladezeit einer Website enorm wichtig ist. Dabei ist es nicht nur wichtig die Bilder zuzuschneiden und durch ein Image-Optimierer1 durchlaufen zu lassen, sonder auch mal darüber nachzudenken, welches Format an der gewünschten Stelle das besste sein könnte. Auf Litmus hat Lauren Smith einen guten Artikel zu dem Thema verfasst, in dem sie Vor- und Nachteile der gängigen Formate abwiegt. Hier ein Auszug:

Lauren Smith für litmus.com:

JPEG FILE FORMAT

  • Great for images when you need to keep the size small
  • Good option for photographs
  • Bad for logos, line art, and wide areas of flat color

GIF FILE FORMAT

  • Great for animated effects
  • Nice option for clip art, flat graphics, and images that use minimal colors and precise lines
  • Not a good option for logos

PNG

  • Lossless
  • Excellent choice when transparency is a must
  • Good option for logos and line art
  • Not supported everywhere

Reinschauen lohnt sich also auf jeden Fall.


  1. Tool meiner Wahl ist ImageOptim 

Inhalte on-the-fly erzeugen

Photo steht unter CC BY-NC 2.0 und ist von Chapendra

Durchaus ist mir bewusst, dass es schon jetzt1 automatisch erzeugte Newsmeldungen gibt, die sich lesen wie von Menschenhand geschrieben, dennoch fand ich den Artikel Was ist eigentlich Roboterjournalismus? Teil 1: Was die Softwaremaschinen können werden auf netzpolitik.org sehr spannend zu lesen und kann ihn euch nur wärmstens empfehlen.

Lorenz Matzat für Netzpolitik.org

Der Clou an Roboterjournalismus ist, dass er Inhalte on-the-fly erzeugen und ständig aktualisieren kann: Individualisierung von Nachrichten wird so auf einem völlig anderen Niveau möglich. Nutzer erhalten anhand ihrer Schwerpunktsetzung auf ihre Hausnummer genau zugeschnittene Nachrichten. Ratsinformationssysteme ihrer Gemeinde, Pressemitteilungen, Agenturticker, Sportergebnissen, Terminkalender, Transkription von Radio, Fernseh- und Videobeiträgen, Wetter- und Verkehrssensoren in ihrer Umgebung usw. usf. werden dafür ausgewertet. Anhand dessen werden kurze Berichte verfasst und sie ggf. illustriert. Durch Sprachsynthese geht das ganze auch als Podcast. Solche Audiostücken können wiederum automatisiert mit Bewegtbild, Fotos und Grafiken zu Videos zusammengeschnitten werden.


  1. Schon im April 2012 gab es einen Artikel in der FAZ dazu. 

Open in Tweetbot

Auf MacStories fand ich einen Linked-Post zum Beitrag von Dave Bradford, der ein Javascript-Bookmarklet “entworfen” hat, welches es möglich macht, Twitter-Profile in Tweetbot1 zu öffnen.

Dave Bradford schreibt in seinem Blog dazu:

I wondered if I could simplify this process by creating a small bookmarklet (a bookmark that contains JavaScript). The code below takes Twitter profile URL from the mobile site and changes the format to use the Tweetbot x-callback-url scheme, a specially formatted URL to perform actions to open directly into the users profile in Tweetbot. Works quite well!

Hier ist der Code zum Bookmarklet:

javascript:var%20url=document.URL;var%20tweetbotProfile=url.replace("https://mobile.twitter.com/","tweetbot:///user_profile/");window.location=tweetbotProfile;


  1. Tweetbot gibt es für das iPhone, für das iPad und für den Mac im App Store. (Affiliate-Links) 

Besser als jedes andere Android-Gerät

iPhone 5C in gelb
Photo by John Karakatsanis (CC BY SA 2.0)

Sascha Ostermaier für Caschys Blog:

Das iPhone 5C verkauft sich bei 2 der 4 Provider besser als jedes andere Android-Gerät, bei 2 der 4 Provider liegt es hinter dem Galaxy S4. Dies gilt mindestens für die Monate September, Oktober und November 2013.

Schon am 20. Februar 2014 warte ich es, entgegen der weitläufigen Meinung zu behaupten, dass das 5C aus meiner Sicht nicht gekloppt ist. Die oben genannten Zahlen scheinen mich zu beständigen. Jedenfalls so lange wie Apple selbst keine Zahlen rausrückt.

Speedreading Bookmarklet für Mr.Reader

In den letzten Wochen hat Spritz als Speedreading-Instrument für Schlagzeilen auch außerhalb der Tech-Szene gesorgt. Für Andriod gibt es bereits eine App, unter iOS sieht es noch etwas dürftig aus.

Jedoch gibt es die möglichkeit, dank einer Erweiterung namens Squirt auch im RSS-Reader Mr.Reader (3,59 Euro im App Store) speedreading nach Spritz zu machen. Ladet euch einfach folgendes Bookmarklet in eueren Reader und los1 gehts.



Mr-Reader-Plugin-Bookmarklet-mrreader-icon-buntepixel

Code:

{"OnlyOriginalWebPage":true,"Id":"BOOKMARKLET:::416425132.854461","Name":"speedreading","JavaScript":"javascript:(function(){if(window.sq){window.sq.closed&&window.document.dispatchEvent(new Event('squirt.again'));}else{window.sq={};window.sq.userId='dd0aa409-5d48-4ce9-a936-7a8debe904dc';s=document.createElement('script');s.src='http:\/\/www.squirt.io\/bm\/squirt.js';s.s=window.location.search;s.idx=s.s.indexOf('sq-dev');if(s.idx!=-1){s.ampIdx=s.s.indexOf('&');s.host=s.s.substring(s.idx+7,s.ampIdx==-1?s.s.length:s.ampIdx);s.src='http:\/\/'+(s.host?s.host:'localhost')+':4000\/bm\/squirt.js';}document.body.appendChild(s);}})();"}

Open in Mr.Reader



  1. Funktioniert aktuell nur in der Browser-Ansicht

Vorschau und TextEdit auf iOS

Caschy für Caschys Blog:

So soll Apple zwei neue iOS-Apps planen, die schon auf der OS X-Plattform zu finden sind: TextEdit und die Vorschau. Beide Apps sollen Einzug auf der mobilen Plattform von Apple nehmen, dort aber keine Editor-Funktion mit sich bringen, sondern lediglich einen Blick auf die in der iCloud gespeicherten Dokumente geben können.

Macht aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn und meines Wissens hat Apple auch noch nie eine App veröffentlicht, die nur als Preview für irgendwas dient.
Vielmehr kann ich mir vorstellen, dass Bilder der Vorschau-App, die in der iCloud liegen, in der Fotos-App auf dem iPhone zu finden wären.
TextEdit-Dokumente könnte man dann in Pages 8,99€ im App Store anzeigen lassen.

Whatsapp-Karte: Sämtlicher Traffic wird nicht berechnet

Erste Details zum Mobilfunkangebot von Whatsapp auf heise online News:

Wie die Wirtschaftswoche aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, soll die Whatsapp-Karte im Rahmen eines Prepaid-Angebots vermarktet werden. Das Besondere daran: Sämtlicher Traffic, der durch Whatsapp entsteht, werde vom Provider nicht berechnet. Selbst wenn das Guthaben auf der Karte auf Null gesunken ist, soll die Kommunikation über den Messaging-Dienst weiterhin möglich sein.

Mit so einer Karte bricht Whatsapp nicht nur voll durch die Netzneutralitärsmauer, sondern könnte auch die Kleinen1 als Kunden gewinnen und die SMS zu einem Medium von gestern machen.


  1. Kinder den man keinen Vertrag in die Hand geben möchte  

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